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Gegen Stigmatisierung | für ein besseres Verständnis psychischer Erkrankungen

Kapitel °4 – Mein stilles Leben im Nebel

Wow, dass Jahr ist fast vorbei …
Wenn ich zurückblicke auf die vergangenen Monate, in denen soviel passiert ist, sehe ich … nichts.
Es ist, als stünde ich in dichtem Nebel. Da ist einfach nichts, was ich greifen kann.

Ich habe dieses Jahr sogar ein paar Menschen geroffen, die mit ein Stück zusammen durch diesen Nebel gegangen sind. Aber ich habe sie wieder verloren. Wahrscheinlich habe ich nicht genug aufgepasst.

Das Jahr ist fast vorbei. Und wenn ich zurückblicke auf mein Leben, in dem soviel passiert ist, sehe ich … nichts.Ich spüre nur, dass ich wieder auf der Suche bin nach den Menschen, die ich verloren habe.

Ich schreibe diese Gedanken, um verständlich zu machen, wie es sich anfühlen kann, wenn die Seele krank ist. Um begreiflich zu machen, warum es manchmal so schwer ist, zu Menschen mit Depressionen, Persönlichkeitsstörung oder Traumata durchzudringen.

Für mich ist es oft ein Leben im Nebel. Auf der Suche nach dem Menschen, der bei mir blelibt. Auf der Suche nach mir Selbst.

Und nicht immer, aber heute, glaube ich ganz fest daran, dass ich diesen Menschen wieder finden werde. Ich suche also weiter. Denn er hat es verdient.

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